BSG Chemie Leipzig verpflichtet Stürmer Max Hermann

Nach den jüngsten Verstärkungen in der Hintermannschaft und im Mittelfeld ist nun auch die Abteilung Attacke dran. Max Hermann wechselt von Budissa Bautzen zur BSG Chemie Leipzig. Der 20-jährige ist in der Sturmspitze ebenso zu Hause wie auf der Außenbahn und verleiht Trainer Dietmar Demuth somit weiteren Handlungsspielraum.

Mit zwölf Jahren heuerte  Hermann in der Nachwuchsakademie des 1. FC Magdeburg an, die er von da an bis zum Herrenalter durchlief. „Aus Magdeburger Zeiten kenne ich unter anderem noch Sebastian Hey und Nico Becker. Es war eine tolle Zeit, die Bedingungen waren top, die Organisation auch und im Internat hat man viele Freunde gefunden“, erinnert sich der 1,87 Meter große Schlaks.

Zu Beginn letzter Saison wechselte Hermann zu den Budissen nach Bautzen, wo er 21-mal in der Regionalliga zum Einsatz kam, zumeist als „Joker“. Beim 2:1-Sieg der Lausitzer über den 1. FC Lok Leipzig traf der Rechtsfuß zum 1:1-Ausgleich. Am Ende habe für ihn jedoch festgestanden, sich nach einem neuen Verein umzusehen. In Leipzig wurde er dann fündig. „Relativ schnell kam der Kontakt zu Chemie zustande. Seit zwei Wochen bin ich im Probetraining und nun sind wir uns einig geworden“, sagte Hermann. In der Messestadt könne er nun seinen Studienplänen nachgehen, und auch dem Elternhause in Zeitz ist er wieder etwas näher.

Einen ersten Eindruck vom Chemie-Feeling erhielt er am letzten Oberligaspieltag gegen Schott Jena, als 4.999 Zuschauer den Aufstieg in die Regionalliga bejubelten. „Die Stimmung war super. Das Stadion ist natürlich etwas urig, aber so etwas kann auch gerade den besonderen Charme ausmachen“, erkannte Hermann völlig zutreffend. Auch vom chemischen Mannschaftsgeist ist er angetan: „Der Umgang innerhalb der Truppe ist super, es macht Spaß.“

Foto: BSG Chemie Leipzig

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