BSG Chemie Leipzig: Mit Latendresse-Levesque im Tor gegen Energie Cottbus

Am 2. Spieltag der Regionalliga Nordost reist die BSG Chemie Leipzig am Mittwoch zum FC Energie Cottbus. 

Nach dem 0:1 im Auftaktspiel gegen den Stadtrivalen heißt es nun „Mund abputzen und weitermachen“. Mit dem Ex-Bundesligisten aus der Niederlausitz wartet nun der vermeintlich schwerste Brocken der Liga auf unsere Elf. Dietmar Demuth, der am Mittwoch zum 50. Mal als Cheftrainer an der Seitenlinie stehen wird, sagte: „Es ist gut, dass man gleich das nächste Spiel hat. Wir müssen die Niederlage abschütteln und schnell dazulernen.“

Für Chemie sind die Cottbuser der nächste große Gegner vor dem Spiel gegen den SV Babelsberg 03 am kommenden Sonntag. Zwar lief die Vorbereitung auf die Regionalliga für die BSG recht erfolgreich, aber nun muss sich die Demuth-Elf im Ligaalltag beweisen und Punkte sammeln. „Ich habe die Cottbuser am Sonntag gesehen – sie sind eine sehr spielstarke Mannschaft. Wir müssen uns darauf einstellen, dass das nicht leicht werden wird“, so der Coach.

Der Meisterschaftsaspirant startete am vergangenen Wochenende mit einem 4:0 bei der TSG Neustrelitz in die neue Saison. In der abgelaufenen Spielzeit wurde der FC Energie am Ende Zweiter, hinter Drittliga-Aufsteiger FC Carl Zeiss Jena. Dass die Favoritenrolle bei den Gastgebern liegt, steht außer Frage, aber dennoch ist im Fußball ja bekanntlich alles möglich.

Für den Cottbuser Trainer Claus-Dieter Wollitz ist die Partie gegen die BSG „ein traditionsreiches Spiel. Ich schätze die Arbeit von Dietmar Demuth – das ist schon außergewöhnlich. Ich habe Chemie letzte Saison beim Brandenburger SC Süd gesehen und erwarte einen leidenschaftlichen Gegner“.

Sein Debüt im Leutzscher Dress gibt am Mittwoch Keeper Julien Latendresse-Levesque. Trainer Demuth meinte dazu: „Nach der Roten Karte für Marcus Dölz – ob berechtigt oder nicht – muss er nun ins kalte Wasser springen. Ich bin mir sicher, dass er von den Jungs voll unterstützt wird.“

Quelle: BSG Chemie Leipzig

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